Was ist denn das …? Der Rauchschutzvorhang

Der Rauchschutzvorhang wird in den Türrahmen eingepasst und verhindert das Austreten von giftigen Rauch- und Brandgasen.

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In den meisten Fällen sind bei Brandeinsätzen nur einzelne Wohnungen, Zimmer oder Gebäudeabschnitte betroffen. Um auf dem Weg zum Brandherd, z. B. durch Öffnen von Türen eine weitere Rauch- und Brandausbreitung in Räume, Treppenhäuser und vor allem Fluchtwege zu verhindern, verwendet die Feuerwehr sogenannte mobile Rauchverschlüsse (auch Rauch-, Rauchschutz- oder Brandvorhänge). Dieser besteht aus einem stabilen, hitzebeständigen sowie schmutz- und wasserabweisenden Spezialgewebe, gespannt auf einen flexiblen Metallrahmen.

Der Einspannrahmen befindet sich nur im oberen Drittel des Vorhangs und wird mittels einer Spreizstange vom Angriffstrupp im Türrahmen an der Rauchgrenze befestigt. Der Einbau des Rauchschutzvorhangs ist dabei unabhängig vom Türzargenmaterial und für verschiedene Türbreiten zwischen 70 und 150 cm geeignet. Die kleinere Variante für Rahmen von 70-115 cm Breite befindet sich auf allen unseren Löschfahrzeugen. Für überbreite Türen gibt es eine größere Version von 99-150 cm, welche zusätzlich auf der Drehleiter sowie dem HLF 10 mitgeführt wird.

Da das Gewebe die Öffnung zur rauchfreien Zone nahezu vollständig abdeckt, können Rauch und Brandgase kaum entweichen und Rettungswege sowohl für Einsatzkräfte als auch weitere Personen sichergestellt werden.

Rauchschutzvorhang